„Zum Leben erweckt mit bemerkenswerter Kunstfertigkeit – Ein riesiges Dankeschön an Dirigent Tom Hillary für seine unglaubliche Arbeit bei der Vorbereitung und Aufführung meines Rome: Total War™- und Medieval II: Total War™-Soundtracks mit Live-Orchester. Absolut herausragend – dein Einsatz und deine Ausdauer haben den Unterschied gemacht!“ — Jeff van Dyck
Tom Hillary ist ein mehrfach ausgezeichneter, international tätiger Dirigent, Produzent und Projektmanager und gilt als einer der ersten in Großbritannien, der Videospielmusik auf die Konzertbühne brachte. Bekannt für seine dynamische Präsenz, seine künstlerische Vision und sein außergewöhnliches Fachwissen im Bereich der Video- und Filmmusik hat er sich international einen hervorragenden Ruf im rasant wachsenden Bereich der Crossover-Orchesterkonzerte sowie von Film- und Videospielmusikproduktionen erarbeitet. Vom Crash Bandicoot-Komponisten Josh Mancell als „ein meisterhafter und nuancierter Maestro“ bezeichnet, genießt er große Anerkennung sowohl für die Breite als auch für die Tiefe seines Repertoires.
Besonders geschätzt wird Hillary für seine Arbeit im Bereich orchestraler Crossover-Produktionen sowie für seinen Einsatz für selten aufgeführtes und neu orchestriertes Repertoire. Ebenso souverän dirigiert er sinfonische Werke, Opern, Musicalproduktionen, Blasorchester und Brass Bands und leitete zahlreiche Uraufführungen. Parallel zu seiner Tätigkeit als Dirigent verfügt er über umfassende Erfahrung in der Umsetzung groß angelegter kreativer Projekte an bedeutenden internationalen Veranstaltungsorten, in Tonstudios und im Rundfunkbereich. Seine Arbeit verbindet künstlerische Leitung mit konsequentem Projektmanagement. Zu seinem Kundenkreis zählen führende Videospielentwickler wie Creatures Inc., Game Freak, Nintendo, The Pokémon Company International (TPCi) und Jagex. Zu seinen Aufgaben gehören Budgetplanung, Terminmanagement, Stakeholder-Koordination sowie die Leitung großer interdisziplinärer Teams.
Obwohl Hillary vor allem für seine hochkarätigen Kooperationen mit führenden Komponisten, Regisseuren und Produzenten weltweit bekannt ist, setzt er sich mit ebenso großer Leidenschaft dafür ein, klassische Musik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Durch innovative Programmgestaltung und inklusive Konzerterlebnisse möchte er Barrieren abbauen, die viele Menschen von klassischer Musik fernhalten, und sicherstellen, dass Orchestermusik auch für kommende Generationen relevant, spannend und einladend bleibt.
Hillary dirigierte bereits in zahlreichen der renommiertesten Konzertsäle, Opernhäuser und außergewöhnlichsten Veranstaltungsorte der Welt. Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen die Birmingham Symphony Hall, das Eventim Apollo in Hammersmith – wo er als jüngster professioneller Dirigent auftrat –, die Dubai Opera, das Museum of the Future (Dubai), das Londoner ExCeL Centre, wo er die Eröffnungszeremonie der Pokémon European International Championships 2026 dirigierte, das NEC Birmingham, wo er die Eröffnungszeremonie der RuneFest 2026 leitete, das Blackpool Winter Gardens Opera House, das Halifax Minster, The Coro, der Konzertsaal des Royal Northern College of Music (RNCM), das Buxton Opera House sowie der spektakuläre Al-Rawan Viewpoint in Saudi-Arabien.
Er ist Gründer und Künstlerischer Leiter des Manchester Video Game Orchestra (Großbritannien), Chefdirigent des The Country Orchestra (Großbritannien) und dirigiert regelmäßig Filmkonzerte („Film with Orchestra“) für Senbla Events (Großbritannien). Darüber hinaus gehört Hillary zum Dirigententeam des international renommierten FAMES Project in Nordmazedonien, einem der weltweit meistbeschäftigten Tonstudios für Film- und Videospielmusik. Seine Fernseharbeit umfasst sowohl Auftritte als auch beratende Tätigkeiten, darunter als Dirigiercoach für Film- und Fernsehproduktionen. Zuletzt betreute er Selina Griffiths für Rivals und Rivals Season 2 (Disney+). Frühere Positionen umfassen die Tätigkeit als Music Director der VBS (Poynton) Brass Band. Als Gastdirigent arbeitete er unter anderem mit dem Arabian Philharmonic Orchestra (VAE/Saudi-Arabien) sowie dem Paradox Orchestra (Großbritannien).
Hillary widmet sich der nahtlosen Verbindung unterschiedlichster künstlerischer Elemente. Er ist überzeugt, dass visuelle Projektionen, körperlicher Ausdruck und das Orchester untrennbar miteinander verbunden sind und sich gegenseitig verstärken. Für ihn sind visuelles Design und Produktionskonzepte keine bloßen Ergänzungen, sondern wesentliche Bestandteile einer Aufführung, die das Gesamterlebnis entscheidend prägen. Er versteht diese Elemente als untrennbare Einheit, die gemeinsam ein geschlossenes und ineinandergreifendes Gesamtkunstwerk entstehen lässt.
Seiner Leidenschaft für Film- und Videospielmusik folgend leitete Hillary zahlreiche Uraufführungen. Dazu gehören die Live-in-Concert-Weltpremieren von Josh Mancells Crash Bandicoot (in Anwesenheit des Komponisten), Jak and Daxter: The Precursor Legacy, Stewart Copelands Spyro the Dragon Trilogy, Jeremy Soules The Elder Scrolls Collection, Jeff van Dycks Total War Saga, James Hannigans RuneScape: Orchestral Collection, Inon Zurs Crysis sowie Robert Euvinos Stronghold 2. Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählt außerdem eine Tournee mit einer besonderen Aufführung von James Horners How the Grinch Stole Christmas in der Version „Film mit Live-Orchester“ – die erste Aufführung dieses Films mit Orchester in Großbritannien.
Zu seinen bedeutendsten internationalen Erfolgen zählen mehrere außergewöhnliche Produktionen. Im Jahr 2021 dirigierte er das Arabian Philharmonic Orchestra in der Dubai Opera bei einem Konzert mit Andrea Bocelli anlässlich der Veröffentlichung von Bocellis Album Believe. Im darauffolgenden Jahr kehrte er nach Abu Dhabi und Dubai zurück, um das Orchester sowohl bei der Eröffnung des Museum of the Future als auch beim – pandemiebedingt auf 2022 verschobenen – EXPO-2020-Festival zu dirigieren und dabei Werke des renommierten emiratischen Komponisten Ihab Darwish aufzuführen. 2023 leitete er das Orchester in Khaybar (Saudi-Arabien) bei Tales of the Volcano, einer spektakulären Produktion mit Live-Orchester und einer Choreografie aus 1.500 Drohnen. Die Aufführung wurde von der Royal Commission for AlUla im Rahmen des AlUla Ancient Kingdoms Festival in Auftrag gegeben und erhielt später die Auszeichnung „Best Drone Show Combined with Performing Arts & Historical Significance“.
Über seinen Weg zum Dirigieren sagt Hillary:
„Anfang zwanzig verbrachte ich meine Sommer an der Sherborne Summer School of Music, wo ich als Schlagzeuger sowohl im Sinfonie- als auch im Blasorchester spielte. Es war ein inspirierendes Umfeld voller leidenschaftlicher Musiker. Rodolfo Saglimbeni, Philip Ellis und Christopher Seaman probten Edward Elgars Erste Sinfonie und Arnold Bax’ Dritte Sinfonie – ihre Energie und musikalische Inspiration waren ansteckend. Eines Abends nach der Probe trat Philip Ellis auf mich zu und sagte etwas, das mein Leben verändern sollte: ‚Ich glaube, du solltest Dirigent werden. Such dir Musik, die du wirklich liebst, trommle ein paar Freunde zusammen und probiere es einfach aus.‘ Noch im selben Jahr versammelte ich einige Kommilitonen vom RNCM, und nach wenigen Versuchen dirigierte ich kleine kammermusikalische Arrangements von Videospielmusik. Daraus entstand schließlich das Manchester Video Game Orchestra.“
Im Laufe seiner Karriere arbeitete Hillary direkt mit zahlreichen Persönlichkeiten der internationalen Unterhaltungsbranche zusammen, darunter Aidan Turner, Alexandra Burke, Alex Hassell, Amanda Lawrence, Andrea Bocelli, Ashleigh Bridges (MOD ASH), Barry Gibb, Ben Nickless, Christian Lindberg, Cormac Byrne, Colin Currie, David Calder, Dee Koppang O’Leary, Gary Lamont, Grant Kirkhope, Guy Siner, Hayley Jensen, Ihab Darwish, Jade Helliwell, Jeremy McComb, Joe Lycett, Josh Mancell, Jeff van Dyck, Jonny Weldon, Leo Weston, Matthew Faddy, Maggie Baugh, Michael Ray, Nafessa Williams, Nile Rodgers, Sam Battle (LOOK MUM NO COMPUTER), Selina Griffiths, Stewart Copeland, Keiko Abe und Zoe Lyons.
Als Schlagzeuger trat Hillary mit zahlreichen renommierten Ensembles im Vereinigten Königreich und international auf und gewann mehrere Auszeichnungen. Zu diesen Ensembles zählen unter anderem das Hallé Orchestra, die Black Dyke Band, die Brighouse and Rastrick Band, Wingates Band sowie die Hoover Band Bolton. Er konzertierte in bedeutenden Sälen wie der Royal Albert Hall, der Bridgewater Hall, der Liverpool Philharmonic Hall, dem KKL Luzern, auf der Pyramid Stage des Glastonbury Festivals sowie in der Stoller Hall.
Als Dirigent kann Hillary auf mehr als fünfzig Einspielungen zurückblicken. Dazu zählen unter anderem der Original-Soundtrack zu Star Wars: The Last Padawan II (Jonas Frederik), eine Zusammenarbeit mit dem international bekannten Erhu-Virtuosen und YouTube-Star Elliot Tordo mit Musik aus The Witcher III sowie mehrere Live-Alben mit dem Manchester Video Game Orchestra. Gemeinsam mit seinem künstlerischen Team entstanden sinfonische Interpretationen von Final Fantasy (Nobuo Uematsu), The Legend of Zelda (Koji Kondo), Super Mario (Koji Kondo), Halo (Martin O'Donnell und Michael Salvatori), The Elder Scrolls Trilogy (Jeremy Soule), Crash Bandicoot (Josh Mancell), The Spyro Trilogy (Stewart Copeland), Jak and Daxter (Josh Mancell), Crash Team Racing (Josh Mancell), Medal of Honor (Michael Giacchino) und RuneScape (Ian Livingstone). Weitere Aufnahmeprojekte umfassen unter anderem Total War (Jeff van Dyck), Battlefield II (Stephen Barton), The Witcher III (Marcin Przybyłowicz), Sonic (Jun Senoue und Tomoya Ohtani), Stronghold 2 (Robert Euvino), Fortnite (Rom Di Prisco) und Crysis (Inon Zur). Als Schlagzeuger und Pauker wirkte er zudem auf den Alben Hekayat und Waves of My Life von Ihab Darwish sowie auf mehreren Produktionen der Black Dyke Band mit.
Als erfahrener Pädagoge bekleidete Hillary Leitungspositionen als Fachbereichsleiter Musik an mehreren Bildungseinrichtungen und initiierte verschiedene Outreach-Programme. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und Schlagzeuger gibt er gelegentlich Privatunterricht für Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersgruppen und Leistungsniveaus.
Geboren in Bolton im Nordwesten Englands, besuchte Hillary die St Joseph's RC High School und vertiefte seine musikalische Ausbildung am Centre of Excellence for Performing Arts des Pendleton Sixth Form College. Er ist Absolvent des Royal Northern College of Music (RNCM), wo er sowohl den Bachelor of Music als auch den Master of Music erwarb und sich auf Orchesterschlagwerk, Pauken und Weltperkussion spezialisierte. Anschließend studierte er Dirigieren in London bei dem inspirierenden David Parry, einem herausragenden Verfechter des Opern-, Konzert- und sinfonischen Repertoires, und war später bei zahlreichen Projekten als dessen Assistenzdirigent tätig.
Tom Hillary wird von Dr. Pietro Massa bei MASSA KONZERTMANAGEMENT GmbH vertreten.
Biografie